Internationales Projektteamcoaching

Damit internationale Projekte erfolgreich sind: in time, in budget, in scope

  • Erfolgreiche Projektarbeit in internationalen Teams
  • Internationale Teamarbeit auf Erfolgskurs
  • Als ein Team handeln, gemeinsam das Ziel des internationalen Projekts realisieren

Durch die vielfältigen internationalen Verflechtungen gibt es immer mehr Projekte, in denen internationalen Teams zusammenarbeiten. Die interkulturelle Verständigung wird oft als zusätzliche Herausforderung empfunden, zum einen in den Sprachunterschieden, zum anderen in kulturspezifischen Verhaltensweisen und -mustern. Das Verständnis von „Organisation, Pünktlichkeit und Struktur“ weicht in verschiedenen Ländern voneinander ab. Während in Deutschland eher sachorientiert gearbeitet wird, ist es für andere Nationalitäten wichtig, sich zunächst kennen zu lernen. In einigen Ländern steht die Abarbeitung einer Agenda im Vordergrund, in anderen Kulturkreisen ist Zusammenarbeit erst möglich, wenn sich alle Personen gut kennen und Vertrauen zueinander aufgebaut habe. Im Coaching internationaler Projektteams werden die unterschiedlichen Sichtweisen thematisiert, es wird gemeinsam eine Lösung erarbeitet, die dazu dient, internationale Projekte erfolgreich abzuschließen.

Beispiel:

Ein internationaler Konzern kauft zwei Unternehmen in einer Konsumgütersparte kurz hintereinander, eines in Frankreich, eines in Deutschland. Die Konzernleitung beauftragt die Geschäftsführer, ein Konzept auszuarbeiten, wer künftig wie in welchem Markt agieren soll. Diese Gespräche finden auf Englisch statt, es soll die gemeinsame Projektsprache sein. Am Ende des ersten Meetings wird vereinbart, dass beide Teams Konzepte als Vorbereitung auf das nächste Meeting erstellen. Zu diesem Termin erscheinen die Deutschen mit einem fertig ausgearbeiteten 20-seitigen Konzept, die Franzosen haben nichts, was sie als Handout verteilen konnten. Während die Deutschen sich über die vermeintliche laissez-faire Einstellung der Franzosen entrüsten und ihnen vorwerfen, sich nicht vorbereitet zu haben, fühlen sich die Franzosen von den Deutschen überrumpelt. Sie haben das Gefühl, dass die deutschen Kollegen sowieso schon alles ausgearbeitet haben und für sie kein Spielraum mehr bleibt. Ihre Vorstellungen von einem „Konzept“ bestehen darin, sich Gedanken zu machen und möglichst offen mit vielen Vorschlägen in die nächste Teamsitzung zu gehen. Die Teamsitzung endet mit einem Eklat.

Meine Lösung:

Als erster Schritt muss bei Führungskräften und den internationalen Teams eine gemeinsame Grundlage erarbeitet werden. Unterschiedliche Standpunkte und Auffassungen werden geäußert und als Coach internationaler Projektteams trage ich die Verantwortung dafür, dass sich die Teams zunächst gegenseitig zuhören. Hier wird schnell klar, worin das Missverständnis besteht. Nun wird gemeinsam daran gearbeitet, wie die Offenheit für Vorschläge auf der einen Seite und das strukturierte Vorgehen auf der anderen Seite dazu genutzt werden kann, das Projekt der Erarbeitung einer gemeinsamen Vorgehensweise voranzubringen. Gleichzeitig wird deutlich, was diese unterschiedliche Sicht auch bedeutet für das gemeinsame Agieren am Markt.

Benötigt wird hier ein Coach, der sowohl Managementkompetenz, also Projektmanagement Know-how mitbringt, dazu interkulturelle Kompetenz und Einfühlungsvermögen. Sprachkenntnisse sind hier ein weiterer großer Pluspunkt.